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Weissenhäuser Strand 2009 - Ein sportlicher und menschlicher Erfolg

15.06.2009 | Autor: Kay Löffler

Diese Jahr stand das Turnier am Weissenhäuser Strand für uns unter guten, aber nicht optimalen Vorzeichen. Wir starteten mit 10 Spielern, so dass einige „erfahrene“ Spieler sich durchaus mal eine Verschnaufpause gönnen konnten. Allerdings waren wir ein „Dabeiseier“ (Olaf möchte das Wort Trainer nicht), drei Rückraumspieler und 6 Aussen- bzw. Kreisspieler. Da sich Frank als Rückraumspieler bereit erklärt hat ins Tor zu gehen, hatten wir mit Altmeister Thorsten und Jungspund Matze einen alternativlos besetzten Rückraum. Da Jelle und „Onkel“ Jeff einige Male im Rückraum gespielt hatten, mussten wir nicht immer mit nur zwei Rückraum spielen.

Am Freitag hatten wir dann noch zwei Spiele, die so angesetzt waren, dass wir in Ruhe zum ersten Spiel angetreten sind und nach dem zweiten genug Zeit zum Duschen hatten. Diese verliefen dann auch recht gemischt. Im ersten Spiel unterlagen wir 9:12, was durchaus den handballerischen Kräften entsprach. Um Frank nicht ganz die Freude am Spiel zu nehmen, hatten wir uns in der Hamburger Oberliga abgeschaut, dass man auch mit dem Torhüter, also sieben Spielern, angreifen kann. Jetzt wissen wir auch, warum wir nicht Hamburger Oberliga spielen. Das zweite Spiel gewannen wir dann ca. 14:9. Um ca. 19:00 Uhr waren wir den Gegnern trinkerisch nicht gewachsen und konnten so handballerisch -wenn auch wenig überzeugend- gewinnen. Am Samstag hatten wir dann noch mindestens zwei Spiele um 11:00 und 15:00 Uhr. Bei erreichen der Zwischenrunde zwei weitere. Bei Erreichen der Viertel- und Halbfinals sowie des Finales wäre es am Sonntag entsprechend mehr. Gegen den FC Sörup-Sterup – richtig FC! – haben wir dann etwas für unser Torkonto getan (21:11). Danach ging es um die Wurst gegen Schafflund/Medelby, da wir beide jeweils ein Spiel verloren hatten. Hier zahlte sich unsere Konstanz aus. Wir konnten alle noch Handball spielen und taten dies auch. Am Ende gewannen wir mit gefühlten drei Toren und konnten uns auf eine Zwischenrunde (Dreiergruppe) freuen, bei der nur der Sieger weiterkommt.

Wir konnten beide Mannschaften im direkten Vergleich sehen. Danach mussten wir gegen den Sieger Eschwege ran. Da wir gut spielten und Matze in der Abwehr einen Regionalligaspieler kalt stellte, konnten wir lange mithalten, aber am Ende haben wir dann doch verdientermaßen verloren und waren ausgeschieden. Im Spiel der beiden Verlierer der Dreiergruppe ging es gegen Flintbek noch um die goldene Ananas. Die wir anfänglich auch vor Augen hatten. Dann ließ allerdings die Konzentration nach. Als unser Torschützenkönig Alex dann nach gelungener Täuschung beim 7m den am Boden liegenden Torhüter abgeschossen hat, war die goldene Ananas endgültig nicht mehr zu retten und wir haben nur noch die Zeit runtergespielt. Am Abend haben wir dann noch einen Großteil unserer Vorräte vernichtet. Wir mussten feststellen, dass wir zu wenig Haribo mitgenommen hatten (4kg!) und zuviele Getränke. Am Sonntagmorgen haben wir dann gesehen, dass es gut war auszuscheiden, denn es hat in Strömen gegossen.

Handballerisch haben wir auch in dieser Besetzung zum Teil guten Handball gespielt und hatten viel Spass, so dass wir im nächsten Jahr bestimmt wieder teilnehmen werden.

Bis denn
Die Weissenhausfahrer

Bilder
http://ht-handball.de/Turniere_Weissenhaus_2009.cfm

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