HT- Jugendzeltlager 2008
05.08.2008 | Autor: Benjamin Nolte
Große Ereignisse warfen ihre Schatten voraus. Der 02.08.2008 wird in die Weltgeschichte als ein... Samstag eingehen.
HT- Jugendzeltlager 2008
Jetzt, wo es leider schon vorbei ist, lässt sich ohne jede Scham behaupten, dass jeder, der nicht in irgendeiner Form dabei war, etwas verpasst hat. Wir grüßen alle Leute, die geträumt oder nicht aufgepasst haben oder einfach vielleicht auch nur zu faul waren, um auf der Beachanlage vorbei zu schauen. In Gedanken sind wir auch bei denen, die dabei sein wollten, aber nicht durften, weil sie in den Urlaub mussten oder uns verköstigt haben.
Einige emsige Helfer fanden sich am Samstag bereits gegen 15:00 Uhr zusammen, um unter "fachfraulicher Kompetenz" noch ein paar Vorbereitungen zu treffen. Da es nicht wirklich viel zu tun gab und wir alles im Griff hatten ("Ihr solltet euch nur zwei Sachen merken... und habt eine davon vergessen!!!), konnten wir auch schnell zum angenehmeren Teil des Wochenendes übergehen.
Gegen 16:00 Uhr trafen die ersten Kinderhorden mit Begleitpersonal ein und ein munteres Zeltaufbauen begann, wobei mir der Hinweis erlaubt sei, dass sich einige dabei geschickter anstellten als andere. In diesem Sinne vielen Dank an alle, die mir beim Aufbau meiner Tuch-Villa "Bärentatze" halfen. :)
Was stellt man mit Kindern an, die schon mit der Erwartungshaltung ankommen, unterhalten zu werden? Zuerst schickt man die Eltern weg, was bei einigen schneller ging, bei anderen hingegen aber deutlich länger dauerte. Eine eingeschaltete Klimaanlage bei nicht laufendem Motor hat halt seinen Preis. Für solche Spezialfälle hatten wir aber ein Starthilfekabel in Reichweite, so dass Nina wenig später auch schon mit ihrem Mini-Unterhaltungsprogramm starten konnte. Man binde einen Luftballon ans Fußgelenk und jage Minis durch den Sand. Nach einer halben Ewigkeit (Ziel war es eigentlich, die Luftballons schnell kaputt zu bekommen) und ein Dutzend Sandburgen später endete die Partie unentschieden (jeder war auf seine Art und Weise irgendwie ein Sieger).
Es folgte nun ein "Quatschspiel", welches zwar ursprünglich als Schnitzeljagd gedacht, aber von einem Mini-Fuchs sofort als solches enttarnt wurde. Dank Jans guter Moderation ließen sich aber alle anwesenden Kindergartencops mit Begeisterung durch den Bickbargen jagen, um nach diversen Hinweisen, Kletterpartien und kleineren Suchspielen Herrn Ehlers von der Freiwilligen Feuerwehr Halstenbek vor einer "Entführung" zu bewahren. An dieser Stelle möchte ich unseren besonderen Dank an Herrn Ehlers von der Freiwilligen Feuerwehr Halstenbek richten, welcher sich bereit erklärt hatte, uns seinen Arbeitsplatz, die Ausrüstung und auch die Fahrzeuge zu zeigen.
Bernhard, Meister der Flamme und Bezwinger der Rauchsäule, räucherte bis dahin in unserer Abwesenheit mit nassem Holz Halstenbek aus und bereitete unsere Grillparty vor. Was machen, wenn man mit der ersten Runde der Spiele schneller durch ist, als eigentlich erwartet? Wer konnte damit rechnen, dass die Minis im Eifer des Gefechtes von Station zu Station laufen würden? Umdisponieren. Ein spontaner Besuch bei der Polizei Rellingen war dann doch mehr als bloß ein Lückenfüller. Nach der Besichtigung der Wache, der Gewahrsamszellen und der Erkenntnis, dass Martinshörner in Garagen besonders laut sind, stellte uns Herr Hoffmann seinen Diensthund "Tequila" vor. Es folgte eine eindrucksvolle Demonstration der Möglichkeiten, die ein Polizeihund so bietet. Vielen Dank für die Geduld aller anwesenden und beteiligten Polizisten.
Da von Bernhard und Bettina zwischenzeitlich auch fürs leibliche Wohl gesorgt worden war, konnte nach unserer Rückkehr recht bald gegrillt werden. Da es in der Natur der Sache liegt, dass Minis nicht ruhig sein können und auch nicht müde werden, ging es nach dem Essen auch direkt mit einer Partie Handball und einer nicht weniger spannenden Runde "Wasserbomben-Weitwurf" weiter. Ich komme nicht umhin, mich noch einmal bei Jan zu bedanken, welcher "Petra" und mich völlig ungeniert auseinander brachte, sich in das noch junge Glück drängte und so verhinderte, dass wir uns näher kennen- und schätzen lernen konnten. Bleibt aber auch die Erkenntnis, dass mit Wasser gefüllte Luftballons schlechter platzen als richtige Wasserbomben. Nach diesem feuchtfröhlichen Vergnügen, ließen wir den Abend ganz gemütlich am Lagerfeuer und ein paar Bierchen ("Es ist nicht schlimm, wenn man seine Prinzipien verrät, das ich habe ich auch schon gemacht") ausklingen. Bedanken möchte ich mich auch für die Erkenntnis, dass man Erdbeer-Limes durchaus auch zum Frühstück trinken könnte, da er immerhin einen Fruchtanteil von 65 Prozent hat. Und jeder Mini weiß... Obst ist gesund. :)
An dieser Stelle muss auch Nina noch einmal erwähnt werden, welche sich (nachdem klar war, dass die verdächtigen Geräusche nicht aus dem Zelt von B.& J. kamen und es nicht J. war, der da leise vor sich hin weinte) für uns (nach Lübeck) ein weiteres Mal aufopferte und nahezu die gesamte Nacht einen speziellen Fall von Heimweh betreute.
Zum Frühstück waren eigentlich alle (Minis mal außen vor ) etwas müde, aber ansonsten soweit zufrieden mit dem Verlauf des Zeltlagers. So freuen wir uns schon auf 2009 und hoffen auf ähnlich hohe Beteilung, auf das der Abend wieder so gelungen werde wie 2008. :)
Bleibt gesund!
@Jan... Cam 3!
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